Stadtwerke Kitzbühel

Geschichte

Die Kitzbüheler Wasserversorgung begann wie überall mit einfachen Brunnen aus denen mit Eimern geschöpft wurde. Die städtische Wasserversorgung vom Hausberg lässt sich urkundlich bis in das Jahr 1481 zurückverfolgen. Über das "Brunnengeleit" Hausberg bezog Kitzbühel bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts Wasser.

Städtische Wasserversorgung im Überblick:

1902 und 1903
In den Jahren 1902 und 1903 entstand die erste Hochdruckwasserleitung. Die Quellen am Hausberg wurden nur mehr teilweise zur Versorgung herangezogen. Wasser für Kitzbühel lieferten nun neue Quellen auf der Sonnbergseite. Oberanger- u. Unterangerquelle sowie Luegeck- u. Rastbuchquelle brachten eine mittlere Ergiebigkeit von 40 l/sec. verbunden mit einer sehr großen Schüttungsschwankung.
1956
Im Jahre 1956 war die bestehende städtische Wasserversorgung nicht mehr in der Lage die Stadt Kitzbühel mit genügend Trinkwasser zu versorgen. Nach einem völligen Zusammenbruch der Wasserversorgung in den Wintermonaten 1956 wurde nach neuen Wasservorkommen gesucht. Da geeignete Quellwasservorkommen fehlten, wurde nach eingehenden Untersuchungen das Grundwasserpumpwerk Langau errichtet und Maßnahmen zum Schutz des Brunnens festgesetzt. Die genehmigte Fördermenge wurde von 30 l/sec. mittlerweile auf max. 150 l/sec. erhöht.
1969 und 1970
Der Meilenstein in der Wasserversorgung wurde 1969/1970 mit dem Bau des Hochbehälters Sonnberg mit einem Inhalt von 6.100 m³ auf einer Seehöhe von 871 m gesetzt, der den Versorgungsdruck bestimmt und den Ausgleich zwischen Wasserzulauf auf dem ungleichmäßigen Wasserablauf regelt. Dem Hochbehälter werden kontinuierlich die Quellwässer und bei Bedarf in den Nachtstunden Grundwasser aus der Langau oder aus dem dritten Standbein der Kitzbüheler Wasserversorgung aus dem als TAL Notwasserversorgung erstellten Tiefbrunnen Oberndorf (60 l/sec.) zugeleitet.

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